Sonntag, 01 April 2012 18:15

Gartengrasmilben

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Neem ist für Menschen und auch andere Säugetiere völlig ungiftig. Bei Raupen und Larven hingegen stört Neem das fein austarierte Hormonsystem. Dadurch gehen diese Insekten langsam ein. Andere Schädlinge werden schon durch den Geruch so abgeschreckt, dass sie von alleine Reißaus nehmen. Hier wirkt Neem dann als Abwehrmittel oder Repellent. Deshalb kann es auch gegen die so gefürchteten Gartengras- oder Herbstmilben verwendet werden. Im Frühsommer fängt die erste Saison dieser kleinen Quälgeister so richtig an, im Spätsommer bzw. Frühherbst folgt dann die zweite. Die Milben lauern an Grashalmen und niedrigen Sträuchern, um bei passender Gelegenheit auf einen Wirt aufzuspringen und dessen Blut anzuzapfen. Die Bisswunden jucken hundsgemein und in vielen Fällen muss sogar der Hautarzt aufgesucht werden. Ob es sich im Garten wirklich um Gartengrasmilben, wissenschaftlich Trombicula autumnalis, handelt, kann einfach festgestellt werden.

Die ultimativen Antiherbstmilbentipps
Zunächst sollte kontrolliert werden, ob es sich tatsächlich um Gartengrasmilben handelt. Dazu wird ein weißes Betttuch auf der Wiese ausgebreitet. Sollten Gartengrasmilben auf der Wiese leben, so klettern diese auf die Tuchoberseite, sammeln sich dort im warmen Sonnenlicht und sind so leicht zu erkennen. Jetzt muss reagiert werden. Zunächst den Rasen schön kurz mähen, da ja die Übeltäter an den Halmen lauern. Dabei den Schnitt nicht liegen lassen, sondern sofort in die Biotonne entsorgen. Außerdem sollte man mit wässrigem Neemextrakt die komplette Wiese einsprühen. Statt dessen können auch gemahlene Neemsamen über den kurzgeschnittenen Rasen gestreut werden. Neem verscheucht dann entweder aufgrund seines unangenehmen Geruchs die Milben, oder es macht sie träge und faul, so dass der gefährliche Nachwuchs, also die Larven, ausbleiben.

Gelesen 3739 mal Letzte Änderung am Sonntag, 01 April 2012 16:16

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